Dispergieren ohne zu zerstören

H.J. Jacob

In Home- und Personal-Care-Produkten werden Hydrokolloide als Verdicker und rheologische Additive eingesetzt. Mischt man sie mit Flüssigkeiten, entstehen zunächst Agglomerate, die anschließend durch das Dispergieren wieder abgebaut werden müssen. Allerdings sind die meisten dieser Polymere scherempfindlich, besonders nach der Hydratation. Das Dispergieren zerstört die bereits gebildete Gelstruktur und baut die gewünschte Viskosität wieder ab. Lösen lässt sich dieses Problem mit einem Verfahren, bei dem die Primärpartikel des Polymerpulvers bereits vor dem Eintrag in die Flüssigkeit vereinzelt, dann einzeln benetzt, sofort dispergiert und so agglomeratfrei hydratisiert werden – mit dem Vakuum-Expansions-Verfahren. Es basiert darauf, dass ein kräftiges Saugvakuum direkt in der Flüssigkeit erzeugt wird. Der Polymereintrag erfolgt also unter maximalem Vakuum.
Die Polymerpartikel werden so schon vor dem Benetzen desagglomeriert. Anschließend muss nicht mehr dispergiert werden. Agglomerate entstehen keine. Mit dem Vakuum-Expansions-Verfahren lassen sich bei minimiertem Hydrokolloideinsatz maximale Effekt erzielen. Viskosität, Thixotropie-Index, Transparenz, Filmbildungs- und Benetzungsverhalten und viele andere Eigenschaften erreichen eine bisher nicht mögliche Qualität. Ein nachträgliches unkontrolliertes Verdicken bei anorganischen Verdickern wie zum Beispiel Schichtsilikaten ist ausgeschlossen

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