Kosmetische Peeling-Formulierungen: hautfreundlich & umweltschonend

J. Brüggen, J. Ryll, S. Sarembe, V. Sternitzke, A. Kiesow

Die Kosmetikindustrie trägt durch den Einsatz von so genannten Mikroplastikpartikeln direkt zur Verunreinigung der Ozeane mit Kunststoffen bei. Seit Jahrzehnten werden sie zur Verbesserung des Hautgefühls, zur Stabilisierung von kosmetischen Formulierungen oder zur sanften Reinigung von Haut oder Zähnen eingesetzt. Aufgrund seiner einfachen und kostengünstigen Herstellung und Verfügbarkeit in allen Farben wird Polyethylen häufig in Kosmetikprodukten eingesetzt. Umweltfreundliche und gleichzeitig effiziente Alternativen müssen nun gefunden und entwickelt werden.
Die vorliegende Studie vergleicht Abrasion, Reinigungsleistung und biologische Abbaubarkeit von natürlichen Cellulosefasern,
Polyethylen sowie Silica. Die biologische Abbaubarkeit wurde nach DIN EN 14851 unter Süßwasserbedingungen nachgewiesen.
Abrasion und Reinigungsleistung wurden mittels visuellen und farbmetrischen Untersuchungen durch Bürstversuche in einem
Bürstsimulator bestimmt. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass Cellulose als natürliche und biologisch abbaubare Alternative für
Mikroplastikpartikel in Kosmetika und Körperpflegeprodukten geeignet ist. Die Untersuchung zeigt, dass Cellulosefasern optimale
Eigenschaften aufweisen, die für die Reinigung der Haut erforderlich sind. Es handelt sich um hautfreundliche, nicht reizende
Partikel mit hoher Reinigungswirkung. So vereint natürliche Cellulose alle Vorteile und ist in weißer oder bunter Optik erhältlich.
Durch die Verwendung von Cellulose könnte das Problem der Anhäufung von Mikroplastik und die damit verbundene Umweltbelastung
reduziert werden.

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