Autor S. Cambos, A. Roso
Journal Ausgabe sofw journal 7/8-2020

Abstract

Ziel dieser Studie war es, zwei Öl-in-Wasser-Emulgatoren mit langen C20-22-Fettketten auf Ihren Beitrag für die Haut des Endverbrauchers zu untersuchen, von minimalistischen Emulsionen im Vergleich zu der entsprechenden Referenz. Es wurden ergänzende Auswertungen durchgeführt, wobei klassische Messungen wie die Corneometrie für die Feuchtigkeitswirkung, Dosierung von Schwermetallen beim Abstreifen der Haut zur Messung des potenziellen Schutzes vor Luftverschmutzung, fortschrittliche Spektroskopie und die neueste Visualisierungsbildgebungstechnologie zur Bewertung der Auswirkungen auf die Hautoberfläche, wie potenzielle Hautrauhigkeit oder mattierende Eigenschaften, verwendet wurden. Ein zweiter Teil war dem besseren Verständnis des Wirkmechanismus der einzelnen Emulgatoren gewidmet, indem untersucht wurde, was mit der Emulsion nach dem Auftragen mittels Rastermikroskopie oder Röntgenmikrodiffraktometrie geschieht: Hat die Formulierung filmbildende Eigenschaften? Wie ist die Wechselwirkung der Emulsion mit dem Stratum corneum? Die Ergebnisse zeigten je nach Emulgatorstruktur unterschiedliche Vorteile und wiesen auf ihr Interesse gegenüber Referenzemulgatoren hin. Die anionische Struktur bildet einen matten Film, der die Wasserfestigkeit erhöht und die Haut vor Luftschadstoffen schützt. Die nichtionische Struktur stärkt die Hautbarriere, indem sie sich sanft in die lamellare Lipidlamellenstruktur des Stratum corneum einfügt, was zu einer Verringerung der Hautrauhigkeit und einer erhöhten Feuchtigkeitszufuhr bis zu fünf Stunden nach der Anwendung führt.

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