Autor U. Eigener, J. Nussbaum, R. Simmering
Journal Ausgabe sofw journal 12-2020

Abstract

Mikrobielle Verunreinigungen kosmetischer Mittel können unter bestimmten Voraussetzungen ein gesundheitliches Risiko für den Anwender bedeuten. Das Vorkommen entsprechender Erkrankungen ist bei gesunden Anwendern offensichtlich sehr gering und Berichte zu derartigen Fällen liegen nicht vor. Aufgrund des pathogenen Charakters einer Reihe von Mikroorganismen, die als Kontaminanten in Kosmetika auftreten, können Erkrankungen jedoch nicht ausgeschlossen werden und wurden
bei prädisponierten Anwendern auch nachgewiesen. Daher muss die mikrobiologische Produktsicherheit von Kosmetika eine gesundheitliche Gefährdung ausschließen. Die hierfür erforderliche mikrobielle Reinheit basiert auf einer geeigneten Formulierung mit wirksamer Konservierung, einer sicheren Herstellung und ausreichenden Kontrollen. Diese Zielsetzung verlangt verantwortliches Handeln des Personals in allen betroffenen Prozessbereichen. In diesem Sinne wirksame Abläufe und Maßnahmen erfordern ein Qualitätsmanagement-System (basierend auf MQM), das auch eine qualifizierte Durchführung aller mikrobiologischen Tätigkeiten, fachgerechte Entscheidungen und Risikobewertungen beinhaltet.

 

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