Konservierungsbelastungstest für kosmetische Mittel – Erreichung einer angemessenen Wirkungsaussage

U. Eigener

Der Konservierungsbelastungstest ist eine Testmethode, mit der die mikrobiologische Produktstabilität (Konservierungswirkung)Der Konservierungsbelastungstest ist eine Testmethode, mit der die mikrobiologische Produktstabilität (Konservierungswirkung)überprüft wird. Die Durchführung eines solches Tests wird gesetzlich auch für kosmetische Mittel im Rahmen desNachweises der mikrobiologischen Qualität und Produktsicherheit gefordert. Es ist jedoch bekannt, dass die Wirksamkeitsaussagedes Tests keinen eindeutigen Beweis für die mikrobiologische Produktstabilität darstellt. In der Historie des Konservierungsbelastungstestsist versucht worden, den Aussagewert durch verschiedene Änderungen der Testmethode oder auch dergeforderten Abtötungskinetik zu verbessern, ohne einen wirklichen Erfolg zu zeitigen. Es wird daher hier ein Weg aufgezeigt,der eine verbesserte Wirkungsaussage erreichen soll. Das Prinzip besteht darin, den Konservierungsbelastungstest so in dasmikrobiologische Qualitätsmanagement-System (MQM) einzubeziehen, dass durch Daten und Erkenntnisse aus dem Systemder Test situationsgerecht ausgerichtet wird. Als Basisprüfung kann die „Standardmethode“ (ISO 11930) verwendet werden.Allerdings muss auf die exakte Versuchsdurchführung geachtet werden, es sollen spezifische Erweiterungen des Testkeimspektrumsvorgenommen werden und konsequente Wiederholungsprüfungen bei relevanten Veränderungen (Formel, Rohstoffe,Herstellung) sind unerlässlich. Für spezielle Fragestellungen können Ergänzungsprüfungen eingesetzt werden (z. B. Gebrauchstest,repetitiver Test). Dieser Weg erfordert allerdings als Voraussetzung ein etabliertes MQM-System.

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