Autor S. Hettwer, E. Besic Gyenge, B. Suter, B. Obermayer
Journal Ausgabe sofw journal 10-2021

Abstract

Fermentation macht Lebensmittel haltbar, indem unerwünschte Mikroorganismen verdrängt werden. Funktioniert das mit der Haut genauso? Fermentierte Produkte erfreuen sich im Lebensmittelbereich immer grösserer Beliebtheit. Obwohl es sich um ein jahrtausendealtes Verfahren zur Haltbarmachung von Lebensmitteln handelt, ist die Fermentation ein sehr aktuelles Thema, auch in der Kosmetikindustrie. Es ist bekannt, dass bestimmte Milchsäurebakterien wie Lactobacillus sakei die atopische Dermatitis positiv beeinflussen kann (oral eingenommen) [1]. Hier zeigen wir, dass Hirseferment, erzeugt mit Milchsäurebakterien aus der Sauerteigherstellung, auch topisch angewendet die atopische Haut positiv beeinflussen kann. Wir konnten zeigen, dass Bakterien einer gesunden Hautmikrobiota einen Wachstumsvorteil erlangen und so die Haut aus Trockenstress herausführen kann. Eine dermatologische Beurteilung der atopischen Kondition zeigte eine schnelle Reduktion der Symptome auch gegenüber Placebo-behandelten Arealen.

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